Jeder Fotograf sollte das wissen

Von Fotograf zu Fotograf

Eines der größten Probleme von uns Fotografen sind wir selbst. Ich persönliche denke viel über alle möglichen Dinge nach. Ich habe aber gemerkt, dass ich mir dadurch selbst im Weg stehe. Ich male mir oft in meinen Gedanken die schönsten Fotoaufnahmen aus und überlege, wie ich sie am besten umsetzen kann. Und genau durch diese “perfekten” Gedanken komme ich nicht zum Handeln.
Es sind Gedanken wie: “Das Bild würde um einiges besser aussehen, wenn ich einen Blitz benutzen würde.“ Ich habe aber keinen Blitz und keine Softbox dabei. Oder “das Portrait würde viel besser an einer luxuriösen Glasfassade aussehen, indem sich die Lichter spiegeln. …”.
Diese Gedanken behindern dich, denn jetzt kannst Du nichts an diesem Zustand ändern. Damit kommen wir zum Schlüssel dieses Problems.

Finde deine Blockade

Du musst damit aufhören Dir vorzustellen, wie das Bild wäre wenn … Du musst aufhören darüber nachzudenken. Du musst es einfach mit dem machen, was Du jetzt hast. Du musst das Licht und die Location vergessen. Auch das deine Bilder nicht so aussehen, wie auf Instagram denen Du folgst. Du musst alles vergessen, was deinen kreativen Prozess blockiert. Das Einzige woran Du denken musst, ist das hier und jetzt zu fotografieren mit den Mitteln, die Dir zur Verfügung stehen.

Gib nicht auf

Ich habe lange gebraucht um zu verstehen wie es funktioniert und es hat mich wirklich frustriert. Du darfst aber nicht aufhören, wenn es schwierig wird! Der Weg um dahin zu kommen wo Du stehen willst, ist lang und wird an deinen Kräften zerren. Doch Du wirst an den Punkt kommen, an dem dich die Leute fragen werden: „Wie hast Du denn dieses unglaubliche Foto gemacht?“ Oder „Kannst Du mir zeigen, wie man so tolle Fotos macht?“

Der Weg ist das Ziel

Der Weg besteht aus Tausende von schlechten Fotos. Da müssen wir alle durch. Jeder muss erst Hunderte oder Tausende schlechte Fotos machen, um zu merken, was die guten Fotos ausmachst. Je mehr Fotos Du schießt, desto mehr gute Fotos werden dabei sein. Irgendwann wird sich das Verhältnis zwischen schlechten und guten Fotos umkehren und Du wirst mehr gute, als schlechte Bilder machen.
Um an diesen Punkt zu kommen musst Du aber einfach starten. Nicht lange darüber nachdenken, einfach anfangen. Es ist egal was Du fotografierst, ob es dein Essen ist, ein Trip zu Ikea oder während Du mit Freunden unterwegs bist. Fotografiere deine Haustiere deine Kinder einfach alles. Denn jeder beginnt irgendwo.
Lass uns gemeinsam überlegen, was Du möchtest. Willst Du Geld mit der Fotografie verdienen oder sogar ein richtiges Gewerbe aufbauen? Willst Du mehr Follower oder einfach durch deine Bilder erkannt werden? Sollen deine Bilder in einem Magazin abgedruckt werden oder einen Fotocontest gewinnen? Du wirst niemals dort hinkommen, wenn Du nicht anfängst zu fotografieren, sondern nur darüber nachdenkst. Fotografiere und veröffentliche deine Bilder!

Lerne mit Kritik umzugehen

Es wird viele Leute geben die sagen deine Bilder sind schlecht sehen scheiße aus und das Du es lieber lassen sollst. Vergiss was diese Leute sagen, das spielt keine Rolle. Es gibt den Spruch: “Wenn dich niemand hasst, machst Du vermutlich etwas falsch”.
Es kommt mit dem “Job” wenn man kreativ ist, dass es Leute gibt die es nicht verstehen und es deswegen ablehnen. Ihr einziger Beitrag ist ihre Negativität. Sie wollen dich runter ziehen und sich damit besser fühlen. Doch das Einzige was Du diesen Leuten entgegenbringen solltest ist Mitleid. Denn sie haben nur ihre Negativität als Beitrag. Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben.
Es ist wie bei Filmen. Deine Freundin liebt den Streifen und Du hasst ihn. Du findest den neuen Wagen cool, deine Freunde finden ihn doof. Es ist subjektiv und das ist das Beste daran. Es muss nicht jedem gefallen. Lass dich nicht entmutigen von Leuten, die keine konstruktive Kritik äußern können. Lass es auf sich beruhen. Denn Du bist derjenige der Arbeit und Zeit in diese Bilder investiert und sie veröffentlichst. Und genau das wird Dir Türen öffnen.
Das gilt nicht nur für die Fotografie, sondern für so gut wie alles. Häng dich rein, wenn es Dir wichtig ist! Lass dich nicht davon abbringen. Je mehr Du daran arbeitest, desto mehr Erfahrung sammelst Du! Du verbesserst dich ganz automatisch solltest aber nie deine Kreativität vernachlässigen.

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